Es hat sich zu einem eigenen Genre entwickelt über die eigene Familie zu schreiben, nahe und fernme Verwandte zu befragen, Anekdoten aufzuschreiben und vor dem Vergessen zu bewahren. - So ehrenwert es oftmals auch sein mag, die noch Lebenden als "Zeugen" ihrer Zeit zu befragen, so sehr mangelt es doch meist an der notwendigen Distanz und an jedwelchen Grundkenntnissen von Befragungsmethoden. Was ebenfalls wohl typisch ist für eine eher tendenziell konfliktvermeidende Konfronattion mit der Eltern- und Grosselterngeneration - nach den Jahrzehnten des ideologisiserten "Stellungskrieges".-  So kommen in Selbstverlagen oft nur für einen kleinen Kreis lesenswerte Büchlein heraus. - 

Warum glaubt aber der Verfasser dieser Zeilen einen anderen Weg der Erinnerungsarbeit beschreiben zu können? - Erstens: An keiner Stelle des folgenden soll ..., denn für eine gründliche fundierte Auseinandersetzung , so 

 
  Im folgenden soll es um eine Person gehen, der ich Vieles verdanke und die zufällig in jenem Jahr geboren wurde, an das in diesem Jahr, hundert Jahre später, aus anderem, sattsam bekannten Grunde in ganz unterschiedlichen Formen erinnert wird. - In der Tat kam Wilhelmine Amalie gut 2 Monate nach dem Attentat von Sarajewo im oberfränkischen Teile des könglichen Bayerns als drittes Kind der Eugenie Rammensee, geb. Leo und Carl Rammensee zur Welt.    
     

 

Nach oben