Hier entsteht die Seite Wir sind vier.
| Wir sind vier. Aus unterschiedlichen Gründen haben (sind) wir einmal diesen „Job“ angetreten, fast ausnahmslos als vorübergehend geplant, für kurze Zeit, „da kannst du bequem/ruhig deine Bücher lesen, lernen, überhaupt, wirst du fürs Wenige – um nicht zu sagen – für‘s Nichtstun bezahlt“, hatte mich ein Bekannter eines Freundes, für den ich „nur mal so“ für fünf Tage einsprang, versprochen, so als gelte es als ausgemacht, dass |
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| Etwa der ältere Kollege aus Ungarn: er schreibt an melancholischen, etwas süßlichen Kurzgeschichten, macht sich aus dem Gedächtnis, denn seit vielen Jahrzehnten war er nicht mehr in seiner Heimat, Notizen, die die Landschaften seiner Heimat und die beschreiben und im Selbstverlag erscheinen. Ein anderer bereitet sich nun schon im vierten Jahr auf eine nicht weiter bekannt gegebene Aufnahmeprüfung vor. Und schließlich ist da dieser etwas laute, stets für gute Laune sorgende klein gewachsene Israeli. Wendig, bärenstark, immer mit etwas zu knapp sitzenden paramiltärischen Shirts, die seine trainierten Oberarme besonders wirkungsvoll präsentieren (nicht ungewollt) freigeben. | |
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Mit meinen Videoaugen hole ich sie bereits weit vor dem Haus auf der Straße ab. Leicht erkenne ich sie an den vollbepackten Taschen und manchmal an der Mantelmode (oder dem zu kurzen Rock), wie sie in Kiew oder in Moskau getragen wurde zum Zeitpunkt ihrer besten Jahre. Zeichen der Fürsorge, der nachgetragenen Liebe. King Lear braucht eine Windel XL im zweiten Stock. |
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